DAS ENGAGEMENT NACH DEM ERFOLG

 

 

Am 21. März 1999 um 6 Uhr GMT landen die zwei Luftfahrer Bertrand Piccard und Brian Jones mit dem Breitling Orbiter 3 in der ägyptischen Wüste. Ihr dreiwöchiger Flug, die erste Non-Stop-Weltumrundung im Ballon, war eine der bedeutendsten Leistungen des ausgehenden Jahrhunderts, die mit sieben aufgestellten Weltrekorden, unter anderem für den längsten Flug in Distanz und Dauer, in die Geschichte der Luftfahrt einging.

Nach ihrer Rückkehr beschlossen die beiden Piloten, ihren Triumph den Kindern dieser Welt zu widmen und die Früchte ihres Erfolges zur Bekämpfung der  vergessenen Leiden und Krankheiten einzusetzen. So riefen sie am 9.9.1999 die Stiftung „Winds of Hope“ ins Leben, die Winde der Hoffnung.

Nach der Gründung begann die Suche nach geeigneten Themen, für die sich die Stiftung einsetzen sollte. Den Ausschlag gab schliesslich ein Zusammentreffen von Bertrand Piccard mit einer jungen Noma-Patientin, die
in der Schweiz gepflegt wurde. Dieser schreckliche Anblick überzeugte die Mitbegründer der Stiftung, dass der erste Zweck, für den sich die Stiftung einsetzen würde, gefunden war: Noma, das Symbol für alle vernachlässigten Krankheiten, die mit wenig Mitteln wirksam bekämpft werden könnten.

 

„Es ist schwierig zu begreifen, warum wir hier oben soviel Glück erleben dürfen. Während unseres dreiwöchigen Flugs in unserer schützenden Kapsel ging das Leiden vieler Bewohner dieses Planeten, den wir mit soviel Bewunderung beobachten durften, weiter. Wir können bestimmt etwas tun, um dieses Elend ein wenig zu mildern und dazu müssen wir die öffentliche  Aufmerksamkeit, der wir entgegensteuern, nutzen.“
Auszug aus dem Bordbuch der Breitling Orbiter 3

 

Weitere Informationen zum Ballonflug sind auf den folgenden Seiten verfügbar:


Bertrand Piccard: www.bertrandpiccard.com
Brian Jones: www.orbiterballoon.com
Fédération aéronotique Internationale: www.fai.org