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Die Anzeichen |
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Die ersten Anzeichen von Noma zeigen sich durch:
- Kleine, sehr schmerzhafte Wunden (Geschwüre) auf der Wangenschleimhaut oder auf dem Zahnfleisch, die auch bluten können (gangränös-nekrotische Zahnfleischentzündung);
- Schlechter Atem;
- Fieber;
- Appetitlosigkeit;

© BD "Juma et le Noma"

© BD "Juma et le Noma"
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Zu diesem Zeitpunkt könnte die Krankheit durch desinfizierende Mundspülungen, Vitamingaben und Antibiotika gebremst werden, wenn das Gesundheitspersonal und die traditionellen Heiler über das erforderliche Wissen verfügen würden. Die Aktivitäten von Winds of Hope konzentrieren sich auf diese Zielgruppe, das heisst auf die Ausbildung des lokalen Gesundheitspersonals.
Ohne Behandlung bildet sich innert weniger Tage ein Geschwür im Mund oder auf der Innenseite der Wangen, die daraufhin anschwellen. Die Krankheit hat nun die Stufe eines medizinischen Notfalls erreicht. Wenn das Opfer jetzt nicht sofort mit Antibiotika behandelt wird, treten auf der Haut Schwellungen mit dunklen Streifen auf: Ein Zeichen dafür, dass das Gewebe abstirbt und sich zu zersetzen beginnt
Der Gewebszerfall zerstört danach innert weniger Tage die tiefen Gewebeschichten des Gesichts, die Muskulatur und die Knochen. Es bildet sich eine Kruste, die, nachdem sie abgefallen ist, im Gesicht ein offenes Loch hinterlässt. Damit ist das Ende der akuten Krankheitsphase erreicht. Als Behandlung bleibt jetzt nur noch die Wiederherstellungschirurgie.

© BD "Juma et le Noma"
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