Handlungsfelder

Im Kampf gegen Noma gibt es verschiedene Handlungsfelder :

   

Ätiologische Forschung, um festzustellen, ob ein spezifischer bakterieller oder viraler Auslöser Ursache der Krankheit sein könnte. Die von der Stiftung Hirzel finanzierte Genfer Stiftung GESNOMA führt dazu im Niger eine Studie durch, aus der jedoch noch keine Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Die epidemiologische Überwachung: heute sind einzig Statistiken verfügbar, die von der WHO vor mehr als 10 Jahren erstellt wurden und lediglich durch Beobachtungen der NGO vor Ort aktualisiert werden. Neue Studien wären wünschenswert.

Die Sensibilisierung in den ärmsten Dörfern wird durch NGO durchgeführt, die sich direkt an die lokale Bevölkerung richten.

Der Kampf gegen die Mangelernährung, der von verschiedenen internationalen Organisationen geführt wird, reicht zur Ausrottung von Noma nicht aus. Die NGO „Antenna Technologie“ verteilt Spirulina oder Luzerne im Niger und in Mali realisiert die NGO „Au Fil de la Vie“ ein Produktions- und Verteilungsprojekt für Spirulina.

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Die Ausbildung von Gesundheitsagenten und von traditionellen Heilern. Sie werden darin ausgebildet, die ersten Symptome von Noma frühzeitig zu erkennen, so dass die Kinder noch gerettet werden können. Hier setzen die Aktivitäten von Winds of Hope an.

Die Früherkennung muss von den durch Winds of Hope ausgebildeten Gesundheitsagenten durchgeführt werden.

Die sofortige medizinische Versorgung muss durch die lokalen Gesundheitsstationen gewährleistet werden können, sobald die richtige und frühzeitige Diagnose durch den Gesundheitsagenten oder den traditionellen Heiler erfolgt ist. Heute sind es vorwiegend NGO, die dies gewährleisten.

Die Wiederherstellungschirurgie und die Rehabilitation sind die einzigen Massnahmen, die das Leben der Noma-Opfer verbessern können, wenn keine rechtzeitige medizinische Behandlung erfolgen konnte