DIE kRANKHEIT

 

 

Noma stammt vom griechischen Wort "nomein" ab und bedeutet „zerfressen“. Es handelt sich um einen rasch fortschreitenden Gewebszerfall (Nekrose), der sich vom Mund aus ausbreitet und das Gesicht furchtbar und dauerhaft entstellt. Die Krankheit zerstört gleichzeitig die weichen und knöchernen Gewebestrukturen des Gesichts und befällt vorwiegend kleine Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Betroffen sind arme Bevölkerungsgruppen mit extrem schlechter Ernährung. Aus diesem Grund bezeichnet man Noma auch als "das Gesicht der Armut". Sogar wenn man Noma kennt, ist man vom Anblick der entsetzlich entstellten Kindergesichter immer wieder schockiert.

 


© BD "Juma et le Noma"