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Schwerpunkt der Stiftung ist die Finanzierung nationaler Programme zum Kampf gegen Noma. Es ist unabdingbar, dass jedes Land und jedes Gesundheitsministerium über ein operationelles nationales Programm verfügt, unter dessen Dach alle Aktionen zum Kampf gegen diese Plage zusammengefasst und koordiniert werden können. Alle vor Ort aktiven NGO führen wirksame und anerkannte Aktionen durch. Ziel muss jedoch sein, die nationalen Kapazitäten zu verstärken, um nachhaltige Ergebnisse zu gewährleisten und so mittelfristig die Ausrottung von Noma zu erreichen.
Nachdem sie im Jahr 2000 die Lancierung des nationalen Programms zur Bekämpfung von Noma im Niger ermöglicht hat, hat die Stiftung Winds of Hope 2002 beschlossen, identische Programme in Burkina Faso, Mali und Benin zu finanzieren. Sie hat dazu im Jahr 2003 mit dem afrikanischen Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO/Afro) ein Kooperationsabkommen über 5 Jahre und einen Betrag von 3 Millionen Schweizer Franken (2 Millionen Euro) unterzeichnet. 2006 sind Togo und Senegal zur Gruppe der Länder gestossen, die durch Winds of Hope unterstützt werden.
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Seit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens ist diesen 6 Ländern eine Gesamtsumme von 1'200'000 Schweizer Franken (800'000 Euro) zugesprochen worden. Die durch die Länder vorgeschlagenen Projekte werden durch WHO/Afro und Winds of Hope gemeinsam geprüft und bewilligt.
Das WHO-Regionalbüro für Afrika, das sich in Kongo Brazzaville befindet, hat Frau Dr. Charlotte Faty Ndiaye mit der finanziellen und administrativen Verwaltung der Spenden von Winds of Hope sowie mit der technischen Unterstützung der Länder bei der Umsetzung ihrer Programme beauftragt. Die Koordination wird durch die nationalen Regierungen und die Vertretung der WHO in jedem Land gewährleistet und von Winds of Hope überwacht.

Während des Besuchs nach Niger im Januar 2001, versicherte Präsident Mammadou Tandja seine Unterstützung an Bertrand Piccard und Brian Jones (Foto Yvain Genevay, frei von Copyright) |