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Neuigkeiten

Januar 2017 – Eine gemeinschaftliche Aufgabe

Winds of Hope begrüßt die erneute Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Akteuren, die Noma bekämpfen, und unterstützt ihre Aktion. Vom 28. Januar bis 5. Februar 2017 arbeiteten zusammen unter der Leitung von Prof. Dr. Pittet (HUG - AEMV) an einer chirurgischen Mission im Schiphra-Zentrum in Ouagadougou folgende Arbeitskräfte: Sentinelles-Mitarbeiter; Krankenschwestern und Vermittler von Ensemble pour Eux; PhysioNoma-Physiotherapeuten; sowie die Verbände New Face und Au Fil de la Vie. Eine weitere durch PhysioNoma organisierte Mission für Rehabilitation und Ausbildung ist derzeit im Gange.

Herzliche Glückwünsche für das neue Jahr

Möge das neue Jahr Ihnen neue Hoffnung, Projekte, Träume und Wünsche bringen, aber vor allem viel Energie, damit Sie alles erreichen können, was Sie im Jahr 2017 anstreben. Vielen Dank für Ihre treue Unterstützung und für die Zusammenarbeit zur Unterstützung von Kindern, die unter Noma leiden. 

Dezember 2016 - 2. NoNoma Newsletter

Winds of Hope bittet ihre Partner, Spender, Mitglieder des Internationalen NoNoma-Verbandes und all jene, die sich für die Bekämpfung von Noma einsetzen, die zweite Auflage des NoNoma-Newsletters zu lesen. Deren Ziel besteht darin, Leser über die von der Stiftung unterstützten Aktionen sowie die Highlights des jährlichen Runden Tisches der Föderation zu informieren. Das Newsletter dient auch als ein lebendiges Mittel für die Stärkung der Kommunikation und der Verbindungen zwischen uns allen. Bitte zögern Sie nicht, uns Ihre Ideen, Anregungen und Themen-Vorschläge zu senden, und zwar an: info@windsofhope.org.
 

November 2016 -Synergien gegen Noma

Médecins Sans Frontières (MSF), Sentinelles, GESNOMA und Winds of Hope arbeiteten am Verfassen eines Artikels zusammen, der darauf abzielte, Noma besser bekannt zu machen und Plakate zu verbreiten, die die Noma-Stadien für medizinische und paramedizinische Mitarbeiter im Gesundheitswesen (in den Bereichen Ernährung und Ernährungssicherheit) veranschaulichen. Ein gutes Beispiel dafür, wie Synergien helfen können, die zugrundeliegenden Ursachen dieses Leidens zu bekämpfen, da Noma bei Mangelernährung entsteht. Hier können Sie diesen Artikel lesen, "Noma, eine vernachlässigte Krankheit!". Er erschien in der Ausgabe Nr. 53 (Nov 2016) der ENN Field Exchange Journal, die dem Thema der Ernährung in Notsituationen gewidmet wurde.

Oktober 2016 – Alarm STOP NOMA

An alle Spender und Freunde der Noma-Bekämpfung:

Der Verein STOP NOMA unter der Leitung vom Herrn Dieumo (www.stopnoma.org) ist kein Mitglied der International NoNoma Federation (www.nonoma.org)und ist sämtlichen Mitgliedern dieser Föderation, die humanitäre Feldarbeit leisten, völlig unbekannt. Hier finden Sie den Bericht, der die gemeinnützige Vereinigung Give Wisely an Winds of Hope weitergeleitet hat, kurz nachdem sie im August letzten Jahres mit Herrn Dieumo getroffen haben. Hier auch der Brief, der unsere Stiftung an Herrn Dieumo geschickt hat. Bitte seien Sie wachsam, denn es bestehen grosse Zweifel in Bezug auf die Verwendung der von diesem Verein gesammelten Mittel. Gewisse Texte und Fotos auf seiner Website wurden ohne Genehmigung der Winds-of-Hope-Stiftung-Website entnommen, und trotz wiederholte ignorierten Bitten, sie zu entfernen, erscheinen sie immer noch dort.

September 2016 - Jahresversammlung & Rundgespräch

Die 14. Vollversammlung und das 15. Rundgespräch der International NoNoma Federation fanden am 23. und 24. September in Ferney-Voltaire statt. Sie wurden von Winds of Hope organisiert, finanziert und präsidiert. Winds-of-Hope-Präsident, Bertrand Piccard, der kurz vorher von seinem Rund-um-die-Welt-Flug in Solar Impulse zurückgekehrt war, erinnerte daran, wie eng Energie- und Nahrungsmittelprobleme korreliert sind, wobei er den direkten Zusammenhang zwischen den Zielen der Solar-Impulse-Foundation und den der Winds of Hope unterstrich. Zwei neue Verbände, Avec Mali / Jura und New Face sind der Föderation beigetreten und brachten damit die Gesamtzahl der Mitglieder auf 34. Die Höhepunkte des Treffens waren: die Präsentation des durch Terre des Hommes entwickelten mobilen Gesundheitswerkzeug, das die Behandlung von Noma im Felde verbessern soll; der Rückblick von Médecins Sans Frontières auf ihre Erfahrungen und Perspektiven für den Kampf gegen Noma; die aktuelle Situation in Niger von der Feldmanagerin für Sentinelles Niger beschrieben; die Verlegung der ersten Ziegelsteine der neuen Entbindungsklinik am Rande der Sahel; und die Schlüsselrolle, die traditionelle Heiler bei der Behandlung von Noma in Mali gespielt haben, wie die These von Dr. Daou hervorhebt.

Juni - 2016 Neue Website der Föderation

Die neue Website der International NoNoma Federation (FINN) ist jetzt online! Sie soll die Noma-Krankheit besser bekannt machen, und der Aktion-Sparte "Zusammenschliessen" der Stiftung eine größere Sichtbarkeit anbieten.
Schließlich geht es darum, die Feldaktionen der Mitglieder der Föderation vorzustellen, die darauf zielen, diese schreckliche Geißel zu bekämpfen. Besuchen Sie gleich die Website – bitte hier klicken: www.nonoma.org
 

Mai 2016 - Unsere Website auch auf Deutsch verfügbar

Die Website der Stiftung ist ab sofort in deutscher Sprache verfügbar, mit Ausnahme der letzten Nachrichten, die noch übersetzt werden müssen. Eine Re-Lektüre der Seite auf Deutsch ist derzeit im Gange. Wenn Sie Fehler in der aktuellen Version identifizieren, zögern Sie bitte nicht, sie an: info@windsofhope.org weiterzugeben.

April - 2016 WoH präsentiert bei der GHF 2016

Die Stiftung "Winds of Hope" wird an dem Genfer Gesundheitsforum (GHF 2016) teilnehmen, das vom 19. bis 21. April 2016 in Genf (wie der Name schon sagt...) stattfindet. Die Stiftung möchte die Forum-Besucher aus dem Bereich Medizin sowie internationale NGOs über den Kampf gegen Noma sensibilisieren. La Voix du Paysan (Mitglied des International NoNoma Federation), Ehrengast dieses Forums, wird von Winds of Hope im Rahmen der gemeinsam mit Persis Burkina organisierten "Noma Encounters" -Projekte unterstützt. Wir hoffen, dass Ihr zahlreich zu diesem Forum kommen werdet! 

Februar 2016 - Rehabilitation und Ausbildung

Im Februar 2016 führten PhysioNoma-Mitarbeiter eine Rehabilitations- und Ausbildungsmission am Sentinelles-Center in Ouagadougou durch. Während dieser Mission konnten sie die Patienten, die kurz vorher von Prof. Brigitte Pittet während ihrer chirurgischen Mission (vgl. Jan 2016) operiert worden waren, pflegen und behandeln. Prof. Pittet hat übrigens seit mehreren Jahren die Tätigkeit von Physionoma unterstützt. Sofortige postoperative Rehabilitationsarbeiten wurden durchgeführt. Die Begleiter (innen) der operierten Kinder wurden auf die Verfolgung ihrer Rehabilitation in den Dörfern sensibilisiert, und gemeinsam durch die Sentinelles-, New Face- und Avec Mali-Teams geschult. Dank dieser Mission ist eine Partnerschaft zwischen Sentinelles, PhysioNoma und Beatrice Derra (einer burkinabischen Physiotherapeutin, die seit 2012 von PhysioNoma trainiert wurde) entstanden. Diese Partnerschaft erlaubt es der Frau Derra, einmal oder zweimal pro Woche im Sentinelles-Center in Ouagadougou einzugreifen, um die Fortsetzung des ganz spezifischen postoperativen Patienten-Pflegeplan zu gewährleisten, und das Pflege-Team des Zentrums in der Überwachung und rehabilitativer Behandlung der Patienten in den komplexesten Fällen zu beraten. Winds of Hope ist stolz darauf, an diesem großartigen Projekt teilgenommen zu haben, das erneut die Verbindungen zwischen den Agenturen, die vor Ort Noma bekämpfen, verstärkt. 

Januar - 2016 Die Mission der Hoffnung

Im Januar 2016 wurde dank der Beharrlichkeit und der Hingabe der Mannschaften von Sentinelles, AEMV, Ensemble Pour Eux, Au Fil de la Vie und Avec Mali / Jura, und trotz der ungünstigen Umstände eine großartige chirurgische Mission in Ouagadougou organisiert. Dreißig Patienten aus Mali, Burkina Faso, Niger und Senegal konnten operiert werden, wovon 25 Noma-Opfer waren. Herzlichen Glückwunsch an alle, die nie aufgegeben haben und die den Mut in uns aufbringen, den Kampf fortzusetzen, trotz der zunehmend nachteiligen geopolitischen Situation in Afrika.

Dezember - 2015 Weihnachtsgeschenk von Sun Store

Jedes Jahr zu Ostern seit 2001 haben Sun Store Apotheken & Parfümerien ihre Kunden ermutigt, kleine gefüllte Plüschküken zu kaufen, um Geld für den Winds-of- Hope-Kampf gegen Noma aufzubringen. Von 2013 bis 2015 sammelte Sun Store SA 38’401 CHF, die am 24. Dezember 2015 der Stiftung gespendet wurden. Winds of Hope bedankt sich hiermit allen Sun Store Kunden, CEO Ramin Mohadjeri und dem gesamten Personal für ihre treue Unterstützung. 

September 2015 - Jahresversammlung & Rundgespräch - Föderation NoNoma

Die 13. Vollversammlung und das 14. Rundgespräch der Internationalen Föderation NoNoma fanden am 25. und 26. September 2015 in Ferney-Voltaire (Frankreich) statt. Sie werden von Winds of Hope organisiert, finanziert und präsidiert. Das Rote Kreuz war zum ersten Mal anwesend, und die Organisation "la Chaîne de l'Espoir" (Kette der Hoffnung) wurde als neuer Partner und Mitglied der Föderation ernannt. Höhepunkte des Treffens waren Berichte über: die chirurgische Mission von Sentinelles (Gastgeber: Persis Burkina in Ouahigouya), die von 'Ensemble pour Eux“ - Krankenschwestern und PhysioNoma-Physiotherapeuten beobachtet wurde; die Aktivitäten von Sentinelles in Burkina Faso; die Mutterschaftsprojekt am Rande der Sahelzone; die Bewertung der Auswirkungen von traditionellen Heilern bei der Behandlung von Noma in Mali; Priorisierung und Umsetzung von Noma-Behandlung bei "Ärzte ohne Grenzen"; und die durch eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern von „Ärzte ohne Grenzen“, Genoma, Winds of Hope und Sentinelles vorgeschlagen Definitionen für Stadien der Noma-Krankheit.

Juni 2015 - Sentinelles: 35 Jahre im Einsatz

Zu diesem besonderen Anlass organisierte Sentinelles eine herrliche retrospektive Foto-Ausstellung im Lausanner Rathaus. Unser Gründer, Bertrand Piccard, würdigte herzlich die Leistungen des Sentinelles-Gründers, Edmond Kaiser sowie die Arbeit seiner Nachfolger. Die Begegnung zwischen Edmond Kaiser und Bertrand Piccard hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Wahl des ersten Aktionsfeldes für die Stiftung Winds of Hope: nämlich des Kampfes gegen Noma. Um zu diesem Thema mehr zu wissen, lesen Sie bitte den Artikel (nur auf Französisch erhältlich), der im Sentinelles-Informationsblatt für September 2015 veröffentlicht wurde, "Des personalités disent leur soutien à Sentinelles..." mit Beiträgen von Jean Ziegler und Bertrand Piccard.  

Mai 2015 – Noma soll in der WHO-Liste aufgeführt werden

Dr. Srour, Dr. Marck und Dr. Baratti-Mayer sind Co-Autoren einer sehr wichtigen Publikation mit dem Titel: "Noma:. Vernachlässigt, vergessen und eine Frage der Menschenrechte". Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Einbeziehung von Noma in der Liste der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die gegenwärtig 17 vernachlässigte tropischen Krankheiten zählt. Alle Länder der WHO-Region Afrika, haben neulich mit Unterstütztung der Schweiz, einen Antrag an die WHO-Vollversammlung eingereicht, worin die Einbeziehung von Noma in dieser Liste verlangt wird. Der Kampf um die internationale Anerkennung von Noma geht weiter, und ist ein integraler Bestandteil der von Winds of Hope im Laufe der letzten 15 Jahre geführten Kampagne, die darauf zielt, diese Geißel aus dem Schatten zu holen.

April 2015 - PhysioNoma bei Persis Burkina

Nachdem Prof. Brigitte Pittet (AEMV) die chirurgische Mission von Sentinelles durchgeführt hatte, machte sich das PhysioNoma-Team nach Ouahigouya auf, wo es beim Persis Burkina-Zentrum von Dr. Lassara Zala untergebracht wurde. Dort konnte postoperative Physiotherapie-Pflege den Opfern, die Operationen unterzogen hatten, angeboten werden, und das lokale Personal in Rehabilitationstechniken für Noma-Folgeerscheinungen ausgebildet werden. Diese Mission erlaubte PhysioNoma eine klare Auffassung der Aufnahmekapazität des Zentrums im Hinblick auf Kiefer- und Gesichtsrehabilitation zu haben, und die ersten Schritte in Richtung einer langfristigen Partnerschaft für die Übertragung der Fähigkeiten zwischen den beiden von Winds of Hope unterstützten Teams von PhysioNoma und Persis Burkina zu nehmen. 

März 2015 - Sentinelles bei Persis Burkina

Fünfzehn Kinder, die unter Noma-Folgeerscheinungen litten, wurden von Professor Brigitte Pittet (AEMV) und ihrem Team vom Universitätsspital Genf und von Dr. Moussa Daou aus Bamako in Mali operiert. Die Kinder wurden in der "Persis Burkina"-Klinik von Dr Lassara Zala in Ouahigouya untergebracht. Die aktive Beteiligung von Sentinelles, die die Mission organisiert hatte, ermöglichte dieses Vorgehen. Ein Krankenschwester-Team von Ensemble pour Eux übernahm die prä- und postoperative Betreuung der Kinder. Diese Zusammenarbeit zwischen den drei von Winds of Hope jedes Jahr unterstützten Organisationen ist ein wunderbares Beispiel für die Synergien, die sich zwischen den Mitgliedern der Internationalen NoNoma Föderation seit deren Gründung im Jahre 2003 entwickelt haben, dank unter anderem der Initiative unserer Stiftung.  

Februar 2015 - Edwards Lifesciences-Stiftung.

Die Stiftung Edwards Lifesciences unterstützt viele gesundheits- und gemeinschaftsfokussierten Programme mittels Zuschüsse an gemeinnützige Organisationen. Der Kampf gegen Noma, der im Jahr 2000 von Winds of Hope initiiert wurde, wird durch ihre Subvention von 25'000 USD weiter verstärkt. Sie ist dem Sentinelles-Präventionsprogramm im Notaufnahmezentrum zu Zinder (Niger) zugeordnet worden. Diese Unterstützung ist nicht nur ein Beitrag zur Aufrechterhaltung der Aktionen unserer Stiftung, sondern ermöglicht ihr auch, von US-Spendern Unterstützung anzunehmen, denn sie ist fortan von der Charities Aid Foundation America (CAF Amerika) als förderfähig anerkannt.

Januar 2015 - Zusammenarbeit mit Ustinov

Die Peter Ustinov- und Winds of Hope-Stiftungen haben schon seit lange wegen der Freundschaft zwischen Bertrand Piccard und Igor Ustinov enge Beziehungen gepflegt. Die beiden in der Verteidigung der Grundrechte von Kindern aktiv beteiligten Stiftungen haben beschlossen, ihre Bemühungen im Kampf gegen Noma, deren erste Opfer Kinder sind, zu vereinen. Zwischen den Parteien wurde eine mit Inkrafttreten 2015 langfristige Partnerschaftsvereinbarung getroffen. Winds of Hope freut sich auf diese neue Zusammenarbeit mit der Stiftung von Sir Peter Ustinov, mit der sie, was Werte und Ideale angehen, auf der gleichen Wellenlänge liegt. 

November 2014 - Fortsetzung des politischen Dialogs

Zweite Mission des Geschäftsführers nach Burkina Faso, vom 10. bis14. November 2014, um den politischen Dialog über Noma fortzusetzen. Im Rahmen der Bezeichnung von Noma als Symptom des tiefsten Elends fand ein Treffen zwischen den öffentlichen und zivilen Akteuren im Persis Center vom Dr. Lassara Zala in Ouahigouya, gleich an der Schwelle der Sahel-Zone, statt. Bei diesem Diskussionsforum wurden unter anderem folgende politischen Entscheidungen getroffen: - Verstärkung derjenigen Aktivitäten, die das Einkommen unterernährter Familien erhöhen können; - Verstärkung der Untersuchungen von Zahnfleischentzündung (Gingivitis) sowie der frühzeitigen Behandlung von Noma (Gesundheitsbetreuung in den Dörfern); - Verstärkung von Kapazitäten für erneute soziale Integration von Noma-Patienten. Die Verminderung der Menschenrechtsverletzungen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist eine wirksame vorbeugende Maßnahme im Kampf gegen Noma.

September 2014 - Jahresversammlung und Rundgespräch - Föderation NoNoma

Die 12. Vollversammlung und das 13. Rundgespräch der Internationalen Föderation NoNoma fanden am 26. und 27. September 2014 in Ferney-Voltaire (Frankreich) statt. Sie werden von Winds of Hope organisiert, finanziert und präsidiert. Höhepunkte des Treffens waren die Präsentation des Testprojekts für politischen Dialog in Burkina Faso; die Diskussion um das durch Ärzte ohne Grenzen vorgeschlagene Noma-Plakat sowie die Zusammenarbeit Ende 2013 in Ouagadougou zwischen Sentinelles, Ensemble pour Eux und Physionoma während des chirurgischen Mission von Frau Prof. Brigitte Pittet-Cuenod der Universitätskliniken in Genf.

Mai 2014 - Politischer Dialog über Noma

Der Winds of Hope-Direktor war vom 12. bis 16. Mai 2014 in Burkina Faso, um unter der Schirmherrschaft des Gesundheitsministers von Burkina Faso ein Testprojekt für politischen Dialog über Noma zu starten. Dessen Ziel war, im Geist des März 2012 angenommenen Beschlusses des UN-Menschenrechtsrats, klarzumachen, dass die Erscheinung von Noma ein Symptom für ernstzunehmende Funktionsstörungen in einem Staat ist: mangelnder Zugang zu Nahrung, Trinkwasser, Gesundheitsversorgung und Bildungsgelegenheiten. Jede Initiative, die versucht, Menschensrechtsverletzungen an den am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen zu lindern, ist auch eine wirksame vorbeugende Maßnahme gegen Noma.
Diese Mission, die gemeinsam mit der zuständigen Beamtin vom EVIPNet (Evidence Informed Policy Network) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf und der für das Projekt zuständigen Vertreterin des Gesundheitsministeriums durchgeführt wurde, war ein erster Schritt zum Zusammenbringen der verschiedenen Akteure in diesem Bereich, und vor allem der Winds of Hope-Partnerorganisationen in Burkina Faso: Sentinelles, Persis und Hymne aux Enfants.
Der detaillierte WHO-Bericht über diese Mission ist beim folgenden Link verfügbar: WHO-Bericht über diese Mission

März 2014 - American International Club

Jedes Jahr organisiert der American International Club (AIC) in Genf eine Spendenaktion für Wohltätigkeitsorganisationen. Anlässlich des Thanksgiving-Essens im November und der Mittagessenrede, die unser Präsident, Bertrand Piccard im Dezember 2013 gehalten hat, wurden vom Verein verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Spenden zu sammeln. Am 21. März 2014 erhielt unser Direktor Philippe Rathle von den Händen des AIC-Vizepräsidenten Robert Rennen, während eines ihrer monatlichen Treffen am Collège du Léman (Hochschule am Genfer See), einen Scheck über CHF 11'000. Dieser Betrag wird teilweise die Betriebskosten des Aufnahmezentrums von Sentinelles in Zinder, Niger, decken, dessen 25 Mitarbeiter durchschnittlich 80 Kinder betreuen und behandeln, indem sie auch für die Überwachung von rund 350 anderen in den umliegenden Dörfern verantwortlich sind.

November 2013 - Jubilee Fidexaudit

Fidexaudit, lizenzierte Treuhandgesellschaft und Revisionsexperte, bringen seit mehreren Jahren ihre Erfahrung zur Unterstützung von Bertrand Piccard und Winds of Hope, und das im Geist der Partnerschaft und des Vertrauens.
Beim Anlass ihres 20. Geburtstags, wollte Fidexaudit dieses Engagement mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern zusammen feiern. Betriebsleiter Yves Marguerat lud Winds of Hope-Präsidenten Bertrand Piccard ein, am 21. November 2013 eine Rede zu halten, worin er den Schwerpunkt auf die von beiden Institutionen geteilten humanitären Werten legen würde. Fidexaudit, die seit ihrer Gründung an humanitären Aktionen beteiligt war, hat zu dieser Gelegenheit eine sehr großzügige Summe von CHF 25'000 für den Winds of Hope-Kampf gegen Noma gespendet.
 

Oktober 2013 - Zwischenstaatlicher Workshop

Der 4. zwischenstaatliche Noma-Workshop fand vom 17 bis 19 Oktober 2013 mit Beteiligung des Winds of Hope-Direktors, des Noma-Regionalkoordinators der WHO und Delegationen aus acht Ländern in Dakar (Senegal) statt. Dieses Treffen wird von der WHO organisiert und von Winds of Hope finanziell unterstützt. Anwesend zu diesem Anlass waren auch neue Teilnehmer: Vertreter der Hilfsaktion Noma sowie Noma-Koordinatoren der Elfenbeinküste und Guinea-Bissau.

September 2013 - Jahresversammlung und Rundgespräch - Föderation NoNoma

Die 11. Generalversammlung und das 12. Rundgespräch der Internationalen Föderation NoNoma fanden am 27. und 28. September 2013 in Ferney-Voltaire (Frankreich) statt. Sie werden von Winds of Hope organisiert, finanziert und präsidiert. Die Highlights dieses Treffens waren die Beteiligung von Ärzte ohne Grenzen und Mercy Ships; die von Sentinelles gemeldete Zunahme von Noma-Fällen in Niger; und die Präsentation der chirurgischen Behandlung von Noma durch den Verein für Kinder mit verstümmelten Gesichtern des Genfer Universitätskrankenhauses (HUG) waren die Highlights dieses Treffen.

Juni 2013 – Auszeichnung für humanitäre Aktion

Bei der Eröffnung ihres großen Symposiums in New York erhielten Bertrand Piccard und die Stiftung Winds of Hope die Auszeichnung für humanitäre Aktion der neuen Stiftung für Mundgesundheitsrehabilitation (FOR), erstellt von Nobel Biocare. Der Kampf gegen Noma, den Bertrand Piccard seit 1999, dem Gründungsjahr von Winds of Hope, führt, wurde damit auch anerkannt, und erhält eine wichtige Unterstützung (USD 100.000 pro Jahr), die künftigen Aktionen und gemeinsamen Projekten der beiden Stiftungen gewidmet sein sollen.

Januar 2013 - Neue Website

Nach Arbeiten, die mehr als ein Jahr gedauert haben, startete Winds of Hope ihre komplett erneuerte Website. Diese wurde ursprünglich 1999 eingeführt, und erlebte eine Aktualisierung in 2007. Die neue Website enthält alle bestehenden Informationen in aktualisierter Form, und entspricht heute dem Stand der drei Missionen der Stiftung: Vorbeugen, Vereinen, und Befürworten

Dezember 2012 - Zwischenstaatlicher Workshop

Der 3. zwischenstaatliche Noma-Workshop fand am 11 und 12 Dezember 2012 in Brazzaville (Kongo) mit Beteiligung des Winds of Hope-Direktors, des WHO-Regionalkoordinators für Noma sowie von Delegationen aus sechs Ländern statt. Dieses Treffen wird von der WHO organisiert und von Winds of Hope finanziell unterstützt. Es gab dabei eine Gelegenheit, die nationalen Programme für 2012 vorlaüfig zu beurteilen, und die Ursachen von Umsetzungsverzögerungen zu analysieren. Am Rande der Tagung, die am Sitz des Afrika-Büros für WHO stattfand, konnte der Stiftungsdirektor in bilateralen Gesprächen die Zusammenarbeit zwischen WHO und Winds of Hope überprüfen.

September 2012 - Jahresversammlung und Rundgespräch - Föderation NoNoma

Die 10. Generalversammlung und das 11. Rundgespräch der Internationalen Föderation NoNoma fanden am 28. und 29. September 2012 in Ferney-Voltaire (Frankreich) statt. Sie wurden von Winds of Hope organisiert, finanziert und präsidiert. Neben dem Beitritt von zwei neuen Mitgliedern, der Beteiligung von Ärzte ohne Grenzen und dem Fokus auf musterhafte und vereinheitlichende Projekte, war die Sitzung durch eine Debatte über die mangelnde Sicherheit, die Missionen in Afrika erschwert, geprägt, sowie vom Referat über Menschenrechte im Zusammenhang mit Noma von Herrn Jean Ziegler und SE Prosper Vokouma.

September 2012 - Jubilee SUN STORE

Jedes Jahr seit 2001 bieten ihren Kunden die SUN STORE Apotheken/Parfümerien für die Osterferien den Kauf von Plüschküken an, um Geld für den von Winds of Hope geführten Kampf gegen Noma zu sammeln. Am 24. September 2012, anlässlich der offiziellen Einweihung des Verwaltungssitzes von Sun Store in Saint-Sulpice und ihres vierzigsten Jahrestages, hat Mohadjeri Ramin, Geschäftsführer, einen Check von CHF 40'000 für Winds of Hope-Aktionen an Bertrand Piccard überreicht. Damit hat er die Unterstützung der Stiftung fortgesetzt, die 12 Jahren vorher durch Marcel Severin, Gründer des Unternehmens, initiiert wurde. Dies war für Winds of Hope eine gute Gelegenheit, den SUN STORE-Kunden für ihre Großzügigkeit und der gesamten Belegschaft für ihr Engagement für die Sache zu danken.

März 2012 - Zusammenarbeit mit WHO Afrika

Vom 21. bis 23. März hat der Winds of Hope-Direktor eine Koordinationsmission am Sitz des WHO-Regionalbüros für Afrika (WHO / Afro) in Brazzaville, Republik Kongo, durchgeführt. Deren Ziele waren es, einen Überblick über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen zu schaffen, Probleme des Kampfes gegen Noma zu erörtern, und die Erwartungen der beiden Teilnehmer im Hinblick auf die weitere Zusammenarbeit festzustellen.

März 2012 - Menschenrechte

Durch die Verabschiedung einer Resolution am 7. März 2012, die die Verbindung zwischen schwerer Unterernährung und Kinderkrankheiten etabliert, wobei als emblematische Krankheit Noma designiert wurde, hat der UN-Menschenrechtsrat Noma als Marker der extremen Armut anerkannt. Dies ist die erste formelle internationale Anerkennung dieser vernachlässigten Krankheit. Es wird die Glaubwürdigkeit der Argumentation der Winds of Hope-Stiftung, sowie die der Internationalen Föderation NoNoma, bei den höchsten nationalen und internationalen Behörden stärken. Dadurch können die Menschenrechte von unterernährten Kindern besser geschützt, und gegen Noma wirksamer gehandelt werden.