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Noma Tag

Ziele

Mobilisieren wir uns, Noma zu beseitigen!

Winds of Hope und die Internationale NoNoma Föderation haben gemeinsam beschlossen, am Donnerstag, dem 22. Mai 2008 den ersten Welttag für den Kampf gegen Noma zu organisieren. Dieser Noma-Tag fand in Genf unter der Schirmherrschaft von Herrn Kofi Annan, dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, und der Präsidentschaft von Bertrand Piccard, dem Präsidenten von Winds of Hope statt. Dieser Sonder-Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und seinem Regionalbüro für Afrika sowie mit Unterstützung der Internationalen Dental Federation organisiert, und zielte darauf, diese entstellende tödliche Infektion auszurotten.

Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen hatte Bertrand Piccard mehrmals die Gelegenheit, Herrn Kofi Annan zu treffen, und mit ihm über den Zustand der Verzweiflung bestimmter Weltteile und insbesondere über armutsassoziierte Krankheiten wie Noma zu diskutieren. So war es ganz selbstverständlich, dass Winds of Hope daran dachte, mit dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Kontakt aufzunehmen. Seine Zustimmung, Schirmherr des Noma-Tages zu werden, verlieh dem Ereignis die verdiente Resonanz.
Das Ziel des Noma-Tags war, diese wenig bekannte Heimsuchung aus dem Schatten zu bringen, und zwar dadurch, dass das Publikum durch folgende Aktionen besser informiert und sensibilisiert werde:

• Alarmieren der internationalen Gemeinschaft auf die verheerenden Auswirkungen von Noma bei Kindern,
• Verstärken der Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Noma in den betroffenen Ländern,
• Vertiefung von dem Engagement der Regierungen zur Bekämpfung dieser Krankheit
• Entwicklung und Verstärkung der Partnerschaften zwischen Privatinitiativen und Regierungsbehörden, um die Vobeugung gegen Noma zu verbessern,
• Mobilisierung aller Ressourcen für den Kampf gegen Noma,
• Einführung einer Politik der gemeinsamen Aktionen, um mit der Zeit diese Krankheit völlig auszurotten.

Das Datum vom 22 Mai wurde in Übereinstimmung mit der WHO festgelegt, und fiel während deren Mitgliederversammlung, damit die Gesundheitsminister der betroffenen afrikanischen Länder am Tag teilnehmen durften, und ihre Länder bei den offiziellen Sitzungen vertreten.

Tag der Mobilisierung

Beseelt von der Überzeugung, dass Noma extreme Armut symbolisiert, und dass jene durch Elend entstellten Gesichter, die kaum oder gar nie aufgedeckt werden, ein Sinnbild für unsere Gesellschaft darstellt, die sich das Gesicht verschleiert ... waren Bertrand Piccard und Brian Jones ziemlich sicher, dass der Noma Tag einen großen Einfluss ausüben könnte, und zwar durch Vermittlung von Informationen über das Problem der Unterernährung, die Folgewirkungen der extremen Armut, sowie die Gegenmaßnahmen, die in diesen vergessenen Weltteilen implementiert werden müssen.

Der Noma-Tag fand im Genfer Internationalen Kongresszentrum (CICG) statt, und bestand aus den folgenden Elementen:

• Wissenschaftliche Vorlesungen von renommierten Forschern
• Für das Publikum zugängliche, informative Sitzungen
• Jugendforum
• Vorträge über die Aktivitäten von Hilfsorganisationen
• Ausstellung von Fotos und Filmvorführungen

Wissenschaftliche Vorträge

Namhafte Referenten, Wissenschaftler von Weltruf, erfahrene Chirurgen und WHO-Vertreter wurden eingeladen, um zu spezifischen Themen zu sprechen:

• Noma-Epidemiologie und Risiko-Faktoren
• Mangelernährung in Entwicklungsländern und ihre Auswirkungen für Noma
• Aktuelle Stand der Forschung und die neuen Hypothesen
• Behandlung akuter Noma-Fälle
• Operative Behandlung durch lokale Chirurgen
• Operative Behandlung organisiert von humanitären Hilfsorganisationen
• Die Folgeerscheinungen von Noma

Information für die breite Öffentlichkeit

Dieser Tag stellte für Wohlfahrtseinrichtungen eine hervorragende Gelegenheit dar, ihre Arbeit vor Ort zu präsentieren, praktische Erfahrungen auszutauschen, und Diskussionen im Hinblick auf die Schaffung von Synergien zu führen. Er ermöglichte auch das Suchen nach einer besseren Definition vom Status der NRO in den verschiedenen Ländern, und das Identifizieren der Bestandteile eines gemeinsamen Aktionsplans zwischen NROs und nationalen Programmen.

Der Akzent wurde auf einen globalen, informativen Ansatz gesetzt, indem die Krankheit in ihrem sozialen, medizinischen und humanitären Kontext präsentiert wurde.
Ein „afrikanisches Dorf“ diente als Kommunikations- und Auskunftszentrum. Es setzte sich aus Info-Ständen zusammen, wo die Mitgliedseinrichtungen der International NoNoma Föderation Auskünfte unter den folgenden thematischen Überschriften darstellen konnten:

• Vorbeugung und Screening
• Medizinische und chirurgische Behandlung
• Soziale Betreuung
• Epidemiologische und ätiologische Forschung

Ausstellungen präsentierten fotografische Reportagen aus mehreren Ländern über Maßnahmen für Prävention, Behandlung und soziale Wiedereingliederung.

Filme, die von Einrichtungen realisiert wurden, die vor Ort arbeiten, gaben einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten bereits im Gange.

Vorträge für die breite Öffentlichkeit erlaubten Spezialisten ihre Erfahrungen in einfacher Sprache zu beschreiben, indem sie Informationen über die verschiedenen Noma-betreffenden Bereiche übermittelten (Prävention, Pflege, soziale Betreuung, Forschung).

Forum für junge Menschen - Pädagogik und Erziehung

Lehrer und Schüler wurden eingeladen, an diesem Tag teilzunehmen, Vorlesungen zu hören, Ausstellungen zu besuchen, um sich über die Auswirkungen von Unterernährung und schlechter Hygiene in armen Ländern zu informieren.

Sie konnten ein „Afrikanisches Dorf“ besuchen, die Aktionen und Projekte von vielen humanitären Wohlfahrtseinrichtungen entdecken, oder durch Filme und fotografische Reportagen vieles über Vorbeugungsarbeit, medizinische Versorgung und soziale Wiedereingliederung lernen.

Ein Forum wurde Jugendlichen gewidmet, die gerne mehr erfahren wollten. Sie konnten die Lebensgeschichten von 2 Jugendlichen aus Burkina Faso erfahren, die die Traumata von Noma durchlebt hatten, aber erfolgreich in die Gesellschaft reintegriert worden waren durch, und ihnen Fragen stellen.

Nach Vorbild der Weltgesundheitsversammlung konnten die Jugendlichen Vorschläge zur Entwicklung einer Entschließung zur Beseitigung von Noma machen, was wiederum das abschliessende Ergebnis des Jugendforums darstellte.

Im Vorwege des Noma-Tages, hat man unter den Lehrern eine pädagogische Datei verteilt, damit sie die notwendigen Informationen zur Hand haben, die zur Vorbereitung ihrer Schüler für einen Besuch in diese erstmalige Noma-Gipfelversammlung nötig waren. Man hat ihnen auch vorgeschlagen, diese Gelegenheit auszunutzen, eine Reihe von Lehrstunden über die Nord-Süd-Wirtschaft und die Auswirkungen der Armut auf einen großen Teil der Menschheit einzuplanen.

Kommunikation durch die Medien und Pressekonferenz

Eine groß angelegte Informationskampagne wurde bei dieser Gelegenheit durchgeführt, um für die Beseitigung von Noma einzutreten.

Die Medien, einmal selbst informiert und mobilisiert, konnten sowohl die internationale Gemeinschaft wie die breite Öffentlichkeit über die Existenz und die praktische Realität von Noma alarmieren.

Im Zusammenhang mit diesem Welt-Tag wurde in Anwesenheit von Bertrand Piccard eine Pressekonferenz organisiert.Winds of Hope und die Internationale NoNoma Föderation haben gemeinsam beschlossen, am Donnerstag, dem 22. Mai 2008 den ersten Welttag für den Kampf gegen Noma zu organisieren. Dieser Noma-Tag fand in Genf unter der Schirmherrschaft von Herrn Kofi Annan, dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, und der Präsidentschaft von Bertrand Piccard, dem Präsidenten von Winds of Hope statt. Dieser Sonder-Tag wurde in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation und seinem Regionalbüro für Afrika sowie mit Unterstützung der Internationalen Dental Federation organisiert, und zielte darauf, diese entstellende tödliche Infektion auszurotten.
Im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen hatte Bertrand Piccard mehrmals die Gelegenheit, Herrn Kofi Annan zu treffen, und mit ihm über den Zustand der Verzweiflung bestimmter Weltteile und insbesondere über armutsassoziierte Krankheiten wie Noma zu diskutieren. So war es ganz selbstverständlich, dass Winds of Hope daran dachte, mit dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen Kontakt aufzunehmen. Seine Zustimmung, Schirmherr des Noma-Tages zu werden, verlieh dem Ereignis die verdiente Resonanz.

Das Ziel des Noma-Tags war, diese wenig bekannte Heimsuchung aus dem Schatten zu bringen, und zwar dadurch, dass das Publikum durch folgende Aktionen besser informiert und sensibilisiert werde:

• Alarmieren der internationalen Gemeinschaft auf die verheerenden Auswirkungen von Noma bei Kindern,
• Verstärken der Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Noma in den betroffenen Ländern,
• Vertiefung von dem Engagement der Regierungen zur Bekämpfung dieser Krankheit
• Entwicklung und Verstärkung der Partnerschaften zwischen Privatinitiativen und Regierungsbehörden, um die Vobeugung gegen Noma zu verbessern,
• Mobilisierung aller Ressourcen für den Kampf gegen Noma,
• Einführung einer Politik der gemeinsamen Aktionen, um mit der Zeit diese Krankheit völlig auszurotten.

Das Datum vom 22 Mai wurde in Übereinstimmung mit der WHO festgelegt, und fiel während deren Mitgliederversammlung, damit die Gesundheitsminister der betroffenen afrikanischen Länder am Tag teilnehmen durften, und ihre Länder bei den offiziellen Sitzungen vertreten.

Gala-Abend

Reagieren... und agieren!

Um den Tag abzurunden, wurde ein Gala-Abend von der Stiftung Winds of Hope organisiert. So endete ein Tag, der darauf zielte, Leute über diese vernachlässigte Krankheit zu sensibilisieren, und Spenden für Noma-bekämpfende Aktionen vor Ort zu sammeln.

Seit 1999 haben Bertrand Piccard und Brian Jones versucht, die Auswirkungen ihrer Ballonfahrt rund um die Welt zu nutzen, um gegen die wenig bekannte Heimsuchung, Noma, zu kämpfen. Die Organisation von diesem Noma-Tag und diesem Galaabend war das neueste, logische Element in diesem andauernden Kampf.

Der Noma-Galaabend enthielt vor allem stille Auktionen, aber auch häufige Momente hoher Emotion.

Als Früchte dieses Ereignisses konnten fast 1 Million Schweizer Franken für den Kampf gegen Noma eingesammelt werden, dank der Beiträge von Partnern (27 %), Spenden (11 %), Galaabend-Einkommen (46 %) und Auktionen (16 %).

Mehrere Mitgliedseinrichtungen der Föderation NoNoma haben somit ab Ende 2008 Mittel für viele Projekte im subsaharischen Afrika erhalten:

• A Better Life Foundation - ländliche Gesundheit und Prävention - Burkina Faso
• Verband Idée'Elles - Ausbildung traditioneller Geburtshelferinnen - Mali
• Au Fil de la Vie - Sensibilisierung und Schulung in der Region von Kayes - Mali
• Hilfsaktion Noma - Ausbildungsvorposten im ganzen Land - Guinea-Bissau
• Persis Burkina & La Voix du Paysan - Noma-Versammlung im Norden - Burkina Faso
• Ensemble pour Eux - Sensibilisierung und chirurgische Missionen - Mali & Burkina Faso
• Sentinelles - Ausbildung von Gesundheitsfachkräften in der westlichen Zentralregion -Burkina Faso
• Centre Nokopo - Vorbeugung und Sensibilisierung; & „Maquis Bébé“ (Nahrungsmittelverteilung für Babys) in Kongoussi - Burkina Faso
• Label vert - Vorbeugung und Ernährung in Nasséré - Burkina Faso
• Bilifou-Bilifou - Spirulina-Farm für Persis - Burkina Faso
• Physionoma - Video für Personalausbildung - Bénin & Burkina Faso
• Non au Noma en RDC - Vorbeugung, Sensibilisierung, Früherkennung und Pflege - DR Kongo
• Project Harar - epidemiologische Studie über noma - Äthiopien

Gold Partner

Dank den Partnern, die die Organisation des Noma-Tages und des Galaabends gänzlich bezahlt haben, kann die Winds of Hope-Stiftung gewährleisten, dass alle Spenden und Einnahmen des Noma-Tages für humanitäre Aktionen vorbehalten, und Projekten vor Ort in Afrika gewidmet wurden.

Silber Partner

Bronze Partner

Elite Rent-a-Car
Hoffmann-La Roche
Geberit
Lilly Critical Care Europa
Rotary Toulon Levant Frankreich
St. Jude Medical Schweiz 

Bilanz

Die Einnahmen aus dem Noma Day beliefen sich auf CHF 971'507. Die organisatorischen Kosten des Noma Day betrugen CHF 479'205. Diese wurden ganz von den Partnern von Winds of Hope getragen. Folglich konnten die Noma Day-Einnahmen gänzlich zu Projekte vor Ort in Afrika gewidmet sein. 

Unterstützten Projekte